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| Was Sie über die Formel 1 wissen sollten! Wussten Sie ... | |
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... dass selbst die Größe und das Gewicht der Siegerpokale vorgeschrieben ist? Der Pokal für den Sieger soll mindestens 50, nicht aber höher als 65 cm sein. Sein gewicht darf 5 kg nicht überschreiten. Die Pokale für den Zweiten und Dritten sollen zwischen 35 und 45 cm hoch sein. Das Reglement schreibt zudem vor, dass sich diese Pokale "in den Händen halten lassen und transportabel ohne das Risiko einer Beschädigung" sein müssen. |
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... dass ein Formel-1-Rennwagen für eine Vollbremsung von 300 km/h auf 0 km/h 4,2 Sekunden bzw. 170 Meter benötigt? Die Verzögerung von 200 km/h auf 0 km/h beträgt 3,7 Sekunden bzw. 100 Meter. Bei extremen Bremsmanövern werden die Fahrer mit bis zu 5 g in die Gurte gepresst. |
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... dass sich das F1-Rennbenzin heute zu 99 Prozent mit handelsüblichen Tankstellenbenzin deckt? |
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... dass die Kolben in einem F1-Motor rund 25 Meter pro Sekunde bei 19.000 Umdrehungen pro Minute zurücklegen? Im gleichen Zeitraum werden 550 Liter Luft angesaugt und rund 150.000 Motor- und Fahrzeugdaten elektronisch erfasst und verarbeitet. |
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... dass die F1-Turbomotoren Mitte der 80er Jahre rund 1400 PS in einer schnellen Qualifyingrunde leisteten? Rund 900 PS dürften Spitzenteams auch in der Saison 2005 erreichen, obwohl die Motoren nun 2 Rennwochenenden halten müssen. |
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... dass ein Formel 1 Motor aus rund 5000 Einzelteilen besteht und der Zusammenbau rund 80 Stunden braucht? |
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... dass die Kolben eines Formel 1 Motors bei Höchstdrehzahl das 10.000 fache der Erdbeschleunigung erreichen, innerhalb von 0,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und bis zu 40 Meter in einer Sekunde zurücklegen? |
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... dass die Luftfracht für einen Grand Prix über 30 Tonnen beträgt? Dazu gehören mindestens vier Chassis, sechs Motoren, Räder, Ersatzteile, Werkzeug, über 50 Rechner, 100 Funkgeräte samt Kopfhörer sowie die Boxenausstattung |
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... dass ein Formel 1 Fahrzeug in rund 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und in weniger als 5 Sekunden von 0 auf 200 km/h beschleunigt? |
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... dass sich F1-Carbon-Bremsscheiben innerhalb 1 Sekunde auf rund 600 Grad Celsius erhitzen? Sie benötigen eine Betriebstemperatur von mindestens 550-650 °C. Sie erhitzen sich beim Bremsen auf über 1.000 °C. |
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... dass pro Grand-Prix-Wochenende ein Team bis zu 1.200 Liter Benzin, zwischen 60 und 80 Liter Motoröl sowie bis zu 30 Liter Getriebeöl verbraucht? |
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... dass Formel 1 Reifen rund 100 Grad Celsius heiß werden? Maximal dürfen die Reifen bis zu 130 °C heiß werden? Über diesem Wert steigt das Risiko der Blasenbildung. |
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... dass bei einem F1-Boxenstopp 22 Servicetechniker beteiligt sind? |
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... dass die F1-Cockpittemperatur durchschnittlich 50 °C beträgt? |
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... dass die Fracht eines F1-Teams pro Überseerennen rund 31 Tonnen wiegt? |
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... dass für den Renneinsatz eines F1-Teams rund 500 Meter Datenleitungen verlegt werden? |
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... dass ein F1-Pilot pro Grand Prix durchschnittlich zwei Kilogramm Gewicht verliert? |
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... dass ein moderner Formel-1-Helm aus Karbon besteht und laut Reglement nicht mehr als 1800 Gramm wiegen darf? |
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Special: Das Geheimnis der Formel 1 Reifen |
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Abnutzung: Durch normales Fahren wird ein Formel-1Reifen kaum abgenutzt. Abrieb entsteht erst, wenn das Auto rutscht oder Räder durchdrehen. Belastung: Legt ein Formel-1-Fahrer bei Tempo 200 eine Vollbremsung hin, steht das Auto nach 55 Metern oder 1,9 Sekunden. Dabei müssen die Vorderreifen eine Kraft von 2,5 Tonnen aushalten. Druck: Formel-1-Reifen werden nur mit etwa 1,1 bar aufgepumpt. Normale Autos fahren mit 2,5 bis 3 bar. Die Konstruktion der Rennreifen erlaubt niedrigeren Druck und damit bessere Haftung. Schon eine Abweichung um 0,05 bar kann das Auto unfahrbar machen. Fahrverhalten: Für ideale Haftung sollten alle vier Reifen die gleiche Temperatur haben, und das über die gesamte Lauffläche. Ist der Hinterreifen zu heiß, rutscht das Heck weg (Übersteuern). Ist der Vorderreifen zu heiß, lässt sich das Auto nicht gut einlenken (Untersteuern). Das kostet Zeit und erhöht den Verschleiß.
Füllung: Die
Reifen werden nicht mit Luft, sondern mit einem
Stickstoff-Gemisch befüllt. Gewicht: Ein Formel-1-Reifen wiegt mit Felge rund 10 Kilo. Während des Rennens verliert jeder Reifen durch Abrieb rund 500 Gramm. Größe: Formel-1-Reifen messen in der Höhe nur 13 Zoll (33 cm). Bei Straßenautos sind es meist 16 Zoll (40 cm) oder mehr. Herstellung: Sie ist weitgehend Handarbeit und dauert pro Reifen rund zwei Stunden. Bei Michelin findet sie in einer alten Fabrikhalle statt, die als Hochsicherheitstrakt von der französischen Spionageabwehr geschützt wird. Die Gummimischung wird bei 170 Grad gekocht. Später werden die Reifen bei 300 Grad in Form gebacken. Kosten: Michelin und Bridgestone investieren zusammen etwa 100 Millionen Euro im Jahr in die Formel 1. Ein Reifen kostet gut 1000 Euro. Mischung: Ein Formel-1-Reifen besteht aus rund 250 Zutaten, darunter 80 Kautschuksorten. Der fertige Reifen setzt sich zu 79% aus Gummi, zu 18% aus Stahl und zu 3% aus Textilien zusammen. Die genaue Mischung kennen hei Michelin nur fünf Spezialisten. Öl: Generell gilt für die Gummimischung: Je mehr Öl verwendet wird, desto weicher ist der Reifen. Regenreifen: Sie sind keine Trockenreifen mit Profil, sondern eine völlig andere Konstruktion, die nur die Hälfte der Betriebstemperatur braucht. Deshalb werden sie im Trockenen zu schnell heiß und gehen kaputt. Temperatur: Formel-1-Reifen funktionieren nur zwischen 90 und 110 Grad. Darunter haben sie keine Haftung, darüber nutzen sie sich zu schnell ab. MichelinReifen gelten als hitzbeständiger. |
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